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Wer Machu Picchu während der Hochsaison von Juni bis September besuchen möchte, der sollte sich wegen des großen Andrangs frühzeitig mit der Planung beschäftigen. Vor allem können die Zugtickets sehr schnell vergriffen sein.  

Wichtig: Die Tickets nach Machu Picchu sind nicht am Eingang der Archäologischen Stätte erhältlich. Sie müssen in Cusco oder Aguas Calientes im Büro des Kulturinstitutes gekauft werden.  

Für uns ging es morgens mit dem gebuchten Bustransfer nach Hydro Electrica. Der Name unseres Busses war hier wirklich Programm – „Machu Picchu Express“. Da unser Fahrer eine geschlagene Stunde zu spät kam, musste diese Zeit natürlich wieder rausgeholt werden. Das wäre ja alles nicht so wild gewesen, wenn die letzten beiden Stunden nicht über eine sehr abenteuerliche Hangstraße geführt hätten. Wüssten wir es nicht besser, dann wären wir felsenfest davon überzeugt gewesen, dass sich die Death Road nicht in Bolivien sondern in Peru befindet.
Da es wie aus Eimern schüttete, folgten wir dem Rat von Jessica und Anja und fuhren mit dem Zug von Hydro Electrica nach Aguas Calientes. Gemächlich tuckerten wir unserem Ziel entgegen. Glücklicherweise hatten wir unser Hotel „Inka Wonder“ schon vorab gebucht. Nach allem, was wir über schlechte Hotels mit kalter Dusche und dreckigen Zimmern in Aguas Calientes gehört hatten, waren wir über unser schönes Doppelzimmer mit Blick auf den Fluss sehr zufrieden.
Da es schon recht spät war, versuchten wir in der Masse von Restaurants den richtigen Ort für unser Abendessen zu finden. Am Ende entschied die Feuerstelle in Form einer Weltkugel für uns. Wir wussten, dass es die richtige Entscheidung war, als zwei Peruaner ihre Instrumente aufbauten und wir in den Genuss eines kleinen Konzertes kamen. Das erste Mal während unserer Reise, dass wir peruanische Flötenmusik hörten. Nach der Masse an peruanischen Flötenspielern auf deutschen Fußgängerzonen dachten wir, dass in Peru an jeder Ecke einer stehen müsste. Dem war definitiv nicht so.

Am nächsten Morgen war es nun soweit und wir sollten eines der neuen sieben Weltwunder sehen. Die Ruinen liegen am Vulkan Huayna Picchu in der Schlucht des Rio Urubamba und heißen übersetzt „Alter Gipfel“. Der Aufstieg zu Fuß nach Machu Picchu startet morgens um 5 Uhr und geht über 1.700 Stufen steil nach oben zum Eingang. Eigentlich dachten wir, dass wir nach unserer Tour über den Choco Pass und dem Colca Canyon etwas besser in Form sind, aber bei diesem tropischen Klima waren unsere Kleider sehr schnell vom Schweiß durchtränkt. Jeder, der sich den Bus für 12 $ (US) sparen möchte, sollte Klamotten zum Wechseln mitnehmen!  

Wir strömten mit den Massen durch den Eingang und schritten erwartungsvoll nach Machu Picchu. Voller Ehrfurcht blickten wir auf die Ruinen, doch wie sie sehen, sehen sie nichts. Der Nebel hing so schwerfällig an den Steinen, dass wir die Hand vor Augen nicht sehen konnten. Etwas niedergeschlagen suchten wir uns in der Nähe des Wärterhäuschens einen Platz zum Frühstücken. Doch nach kurzer Zeit begann der Nebel sich wie von Zauberhand aufzulösen. Wenn man in Machu Picchu einen „magischen“ Moment haben kann, dann vielleicht, wenn sich die Wolken verziehen und man den ersten Blick auf die Ruinenstadt werfen kann.
Da wir genügend Zeit hatten, konnten wir für die nächsten zwei Stunden den Ausblick genießen. Wir wollten aber Machu Picchu nicht nur von oben sehen und so machten wir uns auf um an Ackerbauterrassen, Reste einer Stadtmauer und durch enge Gassen vorbei zu streifen. Hier und da kreuzten Lamas unsere Wege und sorgten bei den Touristen für mächtig Aufregung, wenn sie mal wieder durch die Wege galoppierten.

Im Laufe des Nachmittags machten wir uns im Regen wieder über die Stufen auf den Weg zurück nach Aguas Calientes. Hier ging um 19 Uhr unser Zug mit Inka Rail nach Ollantaytampo, wo wir von unserem Busshuttle zurück nach Cusco gebracht wurden.   Trotz der vielen Touristen und der horrenden Preise sind wir der Meinung, dass jeder seinen magischen Moment an diesem beeindruckenden Ort haben kann und so sollte jeder Peru Reisende einmal Machu Picchu besucht haben.  

Die vielen Wege nach Machu Picchu (Stand Okt 2015):

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Cash cow Machu Picchu

If you want to visit Machu Picchu during high season between June and September you should plan your trip early because Cusco and Aguas Caliente are very busy. Especially the train tickets can be sold out very quickly.  

Important: The tickets to Machu Picchu are not available at the entrance of the archaeological site. They must be purchased in the Cultural Institute office in Cusco or Aguas Calientes.  

In the morning we went by bus transfer to Hydro Electrica. The name of our bus was really the point – „Machu Picchu Express“. As our driver was an hour too late, we had to make up this time, of course. All this would not be so bad if the last two hours would not have led on a very adventurous mountain street. If we did not know better, then we would have thought that the Death Road is not in Bolivia but in Peru.
Since it poured from buckets we followed the advice of Jessica and Anja and took the train from Hydro Electrica to Aguas Calientes. Leisurely we chugged towards our goal. Fortunately we had already booked our hotel „Inca Wonder“ in advance. After everything we had heard about bad hotels with cold shower and dirty rooms in Aguas Calientes, we were very pleased about our lovely double room overlooking the river.
As it was quite late, we were trying to find the right place in the mass of restaurants for our dinner. At the end we decided on a restaurant with a fire place in the form of a globe. We knew that it was the right decision when two Peruvians built up their instruments and we were treated to a little concert. The first time of our trip we heard Peruvian flute music. Because of the mass of Peruvian flute players in German pedestrian zones we thought that they would stand at each corner in Peru. This was not the case definitely.

The next morning we should see one of the new seven Wonders of the World. The ruins lie on volcanic Huayna Picchu in the canyon of the Urubamba River and are translated as „old peak“. The ascent on foot to Machu Picchu starts in the morning by 5 o’clock and has 1700 stairs steeply upward to the entrance. Actually we thought that we would be fitter after our tour through the ChocoPass and the Colca Canyon, but because of the tropical climate our clothes were drenched with sweat quickly. Everyone who wants to save the bus for 12 $ (US) should take clothes to change! We flocked to the masses through the entrance and walked to Machu Picchu expectantly. Full of reverence we looked at the ruins but as you see, you see nothing. The fog hung so clumsy on the stones so we could not see the hand in front of our eyes. A little bit depressed we searched a place to have breakfast near the attendant’s hut. But after a short time the fog began to disappear as if by magic. If you can have a „magic“ moment in Machu Picchu, then maybe when the clouds are leaving and you have the first views of the ruined city.
Since we had enough time, we used the next two hours to enjoy the view. But we wanted to see Machu Picchu not only from above and so we went on to attend agricultural terraces, remains of city walls and to walk through narrow streets past. Here and there llamas crossed our paths and made the tourists a little bit crazy when they galloped through the paths.  
During the afternoon we set off again down the stairs in the rain on the way back to Aguas Calientes. Here our train with Inka Rail started at 7 pm to Ollantaytampo where we were taken by our bus shuttle back to Cusco.

Despite the many tourists and the high prices, we believe that everyone can have his magic moment at this stunning location and so every Peru traveler should have visited Machu Picchu once.

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