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Auf diesem Dreitages-Trek wanderten wir mit unseren Guides Felix alias „el Gringo“ und Shishu vom Tourenanbieter Monttrek vom Cojup Tal über den 5.100 Meter hohen Choco Pass in das Quillcayhuan Tal. Diese anspruchsvolle Tour bietet die Möglichkeit sich abseits der ausgetretenen „Santa Cruz Trek“ Pfade in der wunderschönen Bergwelt von Huaraz zu bewegen und die Natur in vollen Zügen zu genießen. Eine vorherige Akklimatisierung sowie etwas Alpinerfahrung sind jedoch unabdingbar für die Bewältigung dieses Treks.

Tag 1: Wir wurden um 08:30 Uhr zusammen mit Lorry von einem kleinen Bus aus unseren Hostels abgeholt. Im Bus warteten unsere beiden Guides sowie Pedro, ein weiterer Wandersmann aus Spanien, der uns bis zur ersten Campingsite begleiten sollte. Nach einer einstündigen Fahrt über eine Schotterpiste schulterten wir unsere Rucksäcke und betraten mit guten Wünschen zweier Quechua-Frauen das grüne Cojup Tal auf 3.500 Metern Höhe. Die ebene Geographie gab uns trotz einzelner kurzer Anstiege die Möglichkeit uns an das Gepäck und das Gewicht zu gewöhnen. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir über eine kleine Brücke unseren ersten Rastplatz auf der Yama Pampa, wo wir ein entspanntes Mittagessen auf 3.800 Metern einnahmen. Felix und Shishu zauberten uns einen super leckeren Avocado-Tomaten-Gurken Salat, den wir entspannt beim Rauschen des Baches zu uns nahmen. Nach weiteren 2 1/2 Stunden vorbei an kleinen Bachläufen, Pferden und Rinderschädeln kamen wir an dem Ausgangspunkt zu unserem ersten Anstieg an. Auf nicht befestigten Wegen ging es 400 Meter im steilen Zickzack zu unserer Campingsite hoch. Nach den vorherigen 4 1/2 Stunden mussten wir hier schon ein wenig an unsere Grenzen gehen. Um so schöner war der wunderbare Blick auf die angrenzenden Gletscher, nachdem wir endlich am heutigen Etappenziel der Llama Pampa auf 4.200 Metern angekommen sind.
Nachdem die Zelte aufgebaut waren, versammelten wir uns um den Kocher und konnten es kaum erwarten bis wir die ausgezeichnete Suppe sowie die leckere Würstchen-Reispfanne in unseren Mägen spüren konnten. Nach einem kurzen Plausch hieß es für uns dann ab in die Schlafsäcke, da wir für die Herausforderung am kommenden Tag gewappnet sein wollten.

Tag 2: Am nächsten Morgen war es dann soweit. Heute sollte es über den 5.100 Meter hohen Choco Pass gehen. Aber vorher genossen wir noch ein ausgiebiges Frühstück mit viel Coca Tee und packten unsere Ausrüstung wieder zusammen. Wir verabschiedeten uns von Pedro sowie den sanften aber durchgeknallten Kühen, die uns mehr als einmal in der Nacht hochschrecken ließen, und machten uns auf den Weg. Durch den leichten Regen in der Nacht war der Boden nicht ganz so trittfest wie am Tag zuvor. Trotzdem kamen wir über die Steine und den Sandboden sehr gut voran. Bei der zweiten kleineren Zwischenpause fing es dann plötzlich an zu schneien und wir zogen unsere Mützen tiefer ins Gesicht. Dieses Gemisch aus Nebel, Schnee und Kälte erschwerte uns den Aufstieg und verwehrte uns zusätzlich den Blick auf die umliegende Bergwelt. Nach 1 1/2 Stunden erreichten wir den langersehnten Pass. Hier gönnten wir uns einen heißen Schluck Coca Tee und natürlich etwas Schokolade. Standesgemäß, wenn es über den Choco Pass geht.
Um nicht vollständig auszukühlen hielten wir uns hier nicht lange auf sondern begannen recht schnell wieder mit dem Abstieg. Über ein großes Geröllfeld ging es rüber ins Quillcayhuan Tal. Hier änderte sich die Vegetation sehr schnell und wir befanden uns auf einem ausgetretenen Pfad in Richtung der Cuchilla Pampa. Auf dieser kleinen Hochebene auf 4.200 Metern nahmen wir unser Mittagessen ein. Da wir zeitlich sehr gut unterwegs waren, entschieden wir uns zusammen mit Shishu einen kleinen Abstecher zu der Laguna Tullpa Coche zu unternehmen. Schon beim Abstieg bewunderten wir diese schöne Lagune, welche sich am Fuße eines Gletschers in die Bergwelt einbettete. Nicht nur einmal war das massive Abbrechen von Eismassen dafür verantwortlich, dass das Tal überschwemmt wurde. Wir sahen zwar eine kleine Lawine, aber von der Flutwelle wurden wir ein Glück verschont.
Die letzte Strecke legten wir auf flachen Wiesen bis zur heutigen Campingsite zurück. Diese befand sich in der Mitte des Tals und gab ein wunderschönes Panorama auf die umliegenden Berge. Beim Auspacken der Zelte fing es gleich an zu regnen, so dass wir uns mit dem Aufbauen etwas beeilen mussten. Nachdem alles verstaut und wir „regensicher“ verpackt waren, konnten wir es kaum erwarten die köchelnde Suppe zu verspeisen. Leider ist das Essen einer Suppe im strömenden Regen etwas schwierig. Erstens wird sie irgendwie nie weniger und zweitens bleibt das Gesicht nicht trocken. Auf Grund der immer nasser werdenden Kleidung verzichteten wir auf den Hauptgang und verkrochen uns in unsere Zelte.

Tag 3: Nach einer verregneten aber dennoch trockenen Nacht begrüßte uns der Tag mit blauem Himmel und Sonnenschein. Wir trockneten die Zelte und nahmen das letzte Frühstück unserer Tour zu uns. Als unsere Rucksäcke wieder abmarschbereit waren, machten wir uns auf den Weg und liefen langsam aus dem Tal heraus. Nach 2 1/2 Stunde kamen wir am Eingang der Nationalparkverwaltung an. Hier sollten wir eigentlich um 11 Uhr abgeholt werden. Leider war um 13:30 Uhr immer noch kein Bus zu sehen. Kurz bevor es wieder anfing zu regnen, entschlossen wir uns ins nächste Dorf zu laufen, damit wir ein Taxi rufen konnten. Da sich der Regen nicht als kurzes Getröppel sondern als ausgewachsenes Gewitter entpuppte, waren wir nach kurzer Zeit erneut nass bis auf die Haut. Zum Glück kam uns unser Bus nach ca. 20 Minuten entgegen und wir konnten ins Trockene flüchten. Im Hostel angekommen hieß es dann nur noch Sachen ausziehen und ab unter die Dusche.

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3-day tour through the Choco Pass

On this three day trek we hiked with our guides Felix alias „El Gringo“ and Shishu from the tour agency Monttrek from Cojup valley over the 5,100 meter high ChocoPass into the Quillcayhuan valley. This demanding tour offers the opportunity to get off the beaten „Santa Cruz Trek“ moving paths in the beautiful mountains of Huaraz and enjoy nature to the fullest. However a previous acclimatization and some alpine experience are essential to cope with this trek.

Day 1: At 08:30 clock we were picked up of a small bus with Lorry from our hostel. Our two guides and Pedro, another wanderer from Spain who should join us to the first camping site waited on the bus. After a one hour ride on a gravel road we shouldered our backpacks and walked on 3.500 meters with good wishes of two Quechua women’s in Cojup valley. The planar geography gave us the opportunity to get used to the baggage and the weight. After about two hours we reached our first rest stop on the Yama Pampa crossing a small bridge where we ate a leisurely lunch at 3.800 meters. Felix and Shishu conjured us a super delicious avocado and tomato cucumber salad. After another two and a half hours of small streams, horses and cattle skulls we arrived at the starting point for our first climb. On no paved roads it went up 400 meters to our camping site in steep zigzags. After the previous four and a half hours we had to go a little to our limits. We were glad to see the wonderful views of the surrounding glaciers after we finally had arrived at today’s destination of Llama Pampa to 4.200 meters. After the tents were set up, we gathered around the stove and could not wait until we could feel the excellent soup and delicious sausage fried rice in our stomachs. After a brief chat we head into the sleeping bags because we wanted to be prepared for the challenge the next day.

Day 2: The next morning it was time. Today we should go beyond the 5.100-meter-high Choco Pass. But before we still enjoyed a hearty breakfast with plenty of coca tea and packed our equipment back together. We said goodbye to Pedro and the gentle but loopy cows which had scared us more than once in the night and made our way. Because of the light rain at night the ground was not quite as strong as it had occured the day before. Nevertheless we came over the rocks and the sand bottom progressing very well. In the second smaller intermediate pause it started to snow suddenly and we put our hats deep in the face. This mixture of fog, snow and cold made it difficult and took us also the view of the surrounding mountains. After one and a half hours we reached the long-awaited pass. Here we enjoyed a hot coca tea and of course some chocolate. Befitting when it comes about the Choco Pass.
We didn’t stay here long because we shouldn’t cool down fully and began with the descent rather quickly. About a large boulder field we walked over to Quillcayhuan valley. Here the nature changed very quickly and we were on a well-trodden path towards the Cuchilla Pampa. On this small plateau at 4.200 meters we took our lunch. Since we were on time we decided to take a little trip to the Laguna Tullpa Coche with Shishu. On the way down we already admired this beautiful lagoon which embedding itself in the mountains at the foot of a glacier. Not once was responsible for ensuring that the valley was flooded by the massive Cancel ice. Although we saw a small avalanche, we were spared of the tsunami. The last route we laid on flat meadows back to the present Camping site. This was in the middle of the valley and was a beautiful panorama of the surrounding mountains. While unpacking the tent, it started to rain immediately, so we had to hurry putting our tents up. After we had stowed everything and we had been „rainproof“ packed, we could not wait to eat the simmering soup. Unfortunately eating a soup in the pouring rain is a little difficult. Firstly it will somehow never be less and secondly the face does not remain dry. Due to the still wet nascent clothing we dispensed with the main course and crawled into our tents.

Day 3: After a rainy but dry night the day greeted us with a blue sky and sunshine. We dried our tents and had the last breakfast of our tour. When our backpacks were ready to leave again, we were on our way and walked out of the valley slowly. After two and a half hours we arrived at the entrance of the national park administration. Actually we should be picked up here at 11 clock. The bus was not seen at 13:30. Just before it started to rain again, we decided to walk to the next village to call a taxi. Because the rain didn’t turn out as short raindrops but as full-fledged thunderstorm, we were soaked to the skin after a short time again. Luckily our bus arrived after about 20 minutes and we were able to flee into dryness. In the hostel it was just to take off all things and go under the shower.

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