Bariloche – Ein Ort den wir nicht vergessen werden

Eine Seenlandschaft am Fuße des Llao Llao

Bariloche ist eine kleine argentinische Stadt in der Provinz „Rio Negro“ und liegt an dem See „Nahuel Huapi“ am Fuße der Anden. Das idyllisches Örtchen, das in eine grüne Berglandschaft eingebettet ist, hat sie sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Touristenziel entwickelt. Egal, ob im Sommer die Extremsportler, Angler und Badegäste oder im Winter die Ski- und Snowboardfahrer kommen, Bariloche ist immer eine Reise wert.

„Spring mutig in das neue Jahr,
mit Glück und Freunden wird es wunderbar.“

Alberto´s Steaks

Wir erreichten Bariloche am Tag vor Silvester und bezogen unser Hostel für die kommenden zwei Nächte. Es liegt wie die meisten Unterkünfte auf der 23 Kilometer langen Straße, die direkt am See Nahuel Huapi von Bariloche bis zum Nationalpark führt. Da wir wie in jedem Hostel uns selbst um die Verpflegung kümmern mussten, entschlossen wir uns mal wieder ein richtig gutes Steak zu essen. Zum Glück kannte unser Guide Emma das beste Steakrestaurant der Stadt und so folgten wir ihr mit hungrigen Mägen ins „Parrilla El Boliche de Alberto“. Es ist schwer für uns zu sagen, ob das Steak hier besser war als unsere Offenbarung in Buenos Aires, aber nachdem wir das Restaurant betraten und sofort einen Blick auf den Grill werfen konnten, wussten wir, dass unsere Gaumen einen wahren Leckerbissen vorgesetzt bekommen werden.

Am Silvestertag wurden wir mit strahlendem Sonnenschein geweckt und so konnten wir es nach einem kurzen Frühstück kaum erwarten mit dem Bus in den kleinen Nationalpark Nahuel Huapi zu fahren. Bei dem schönen Wetter sind wir davon ausgegangen, dass wir uns die Wege mit Horden von anderen Wanderern teilen müssten, aber weit gefehlt. Da uns auf den ersten 500 Metern niemand entgegen kam, fragten wir uns, ob wir überhaupt richtig laufen. Als wir jedoch die Abzweigung zum inaktiven Vulkan „Llao Llao“ nahmen und auf dem Gipfel ankamen, verschlug es uns fast den Atem und wir wussten, dass wir hier genau richtig sind. Wir konnten von einem kleinen Felsplateau über das gesamte Berg- und Seepanorama blicken und sahen wie die Condore durch die Lüfte streiften. Für uns ein sehr besonderer Ort, den wir so schnell nicht wieder vergessen werden ;).

Durch die wunderschöne Lage am See bot der Nationalpark für uns immer wieder schöne Plätze zum Bestaunen und Verweilen. Die vielen kleinen Buchten waren trotz des schönen und warmen Wetters nicht überfüllt und gaben uns immer wieder die Möglichkeit kleine Pausen einzulegen und das eiskalte Wasser zu genießen.

Nach etwa vier Stunden machten wir uns auf den Heimweg. Wie an Weihnachten hatten wir uns mit Hilfe einiger anderer Crewmitglieder erneut dazu bereit erklärt für das Silvesterbankett zu sorgen. Da wir weiterhin in Argentinien waren, hieß es für Alex und mich wieder Holz sammeln und den Grill anschmeißen. Dieses Mal kamen Bergeweise Chorizo-Würste auf den Grill. Die Mädels schnippelten Unmengen an Gemüse und bereiteten Salate und Brot für das abendliche Event vor.

Mit vollem Magen und einem Lächeln auf den Lippen ließen wir um Mitternacht die Korken knallen und begrüßten das neue Jahr mit einer kleinen Freiluftparty.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Pucon. Mehr zu unserem Abenteuer auf dem Vulkan Villarica erfahrt ihr hier: https://anti-itchyfeet.com/portfolio/pucon-tanz-auf-dem-vulkan/

Es grüßen aus der Ferne,
Tina und Andi von Itchy Feet

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